© Dieter Silvan Weiß 2016
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Grundsätzliches

Am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts trat das Torres Modell seinen Siegeszug durch die ganze Welt der Klassischen Gitarre an. Hauptsächlich wurde diese Gitarrenform durch Gitarristen wie Miguel Llobet und Andres Segovia bekannt und beliebt gemacht. Innerhalb kürzester Zeit hat das Torres Modell alle anderen bisher bekannten Gitarrenformen verdängt. Mich interessieren insbesondere Gitarren, die vor dieser Zeit üblich waren.

Philosophie  

Vorbild für meine Gitarren sind Gitarren aus mitteleuro-

päischer Tradition (Östereich und Deutschland). In der

Regel betrifft das die niedrige Zargenhöhe, kleinere

Mensuren (64cm) und etwas engere Saitenabstände.

Merkmale

Bei allen Gitarren verwende ich einen Gitarrenkopf, der nach oben hin enger wird. Als Rosette verwende ich eine sehr einfache und eher schmale Einlage, damit sie die Gitarrendecke nicht zu sehr im Schwingungsverhalten beeinträchtigt. Die Zarge wird relativ niedrig gehalten. Lackiert wird bei allen Gitarren grundsätzlich nur mit Schellack, wobei der Hals gewachst wird.
Standartmodell

Das Standartmodell

besteht aus einer modernen Form (eigene Form, angelehnt an Torres). Die Zarge ist ca 8-8,5 cm hoch. Mensurlänge beträgt wahlweise 65 oder 64 cm. Die Decke besteht aus Alpenfichte oder Zeder. für Boden und Zarge verwende ich bevorzugt Ahorn oder Palisander. Griffbrett ist aus Katalox oder Ebenholz. Es werden Mechaniken von Rubner verbaut. Bei der Fächerung handelt es sich in der Regel um eine 7-fache Beleistung
Bild 1, Zeder/Palisander
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